Arbeiten mit Licht, Finsternis und Farbe


Grundlagen unserer Malseminare bilden die Forschungsergebnisse von Liane Collot d'Herbois. Sie entwickelte die Farberkenntnisse von J.W. v. Goethe und Rudolf Steiner weiter zu einem tieferen spirituellen Verständnis und praktischen Umgang in der Malerei. Diese Kurse richten sich an alle an der Farbe interessierten Menschen, sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger in dieser Malweise.

Für folgende Seminare sind noch Plätze buchbar:

  • 25. - 30. März 2024 ÖSTERREICH / WIEN

    Eine Malwoche im boesner Atelier in Wien.

  • 27. Mai - 1. Juni 2024 DEUTSCHLAND / ÜBERLINGEN

    Eine Malwoche in der Galerie Liane Collot d'Herbois in Überlingen am Bodensee. Kursprogramm bald online!

  • 24. - 29. Juni 2024 NIEDERLANDE / ZOETERMEER

    Eine Malwoche in Holland, nähe Den Haag. Kursprogramm bald online!

  • 22. - 27. Juli 2024 UNGARN / Budapest

    Eine Malwoche in der goldenen Stadt. Kursprogramm bald online!

  • 12. - 17. August 2024 DEUTSCHLAND / SIEGEN

    Eine Malwoche in der Rudolf Steiner Schule in Siegen. Kursprogramm bald online!

Die Seminare werden von Roland Tiller geleitet.

Der Mensch ist als dreigliedriges Wesen von Denken, Fühlen und Wollen - Leib, Seele und Geist, die mikrokosmische Abspiegelung der makrokosmischen Prinzipien Licht, Farbe und Finsternis. In jedem Menschen entsteht die Schöpfung aufs Neue.

Licht und Finsternis sind Polaritäten, durch Polarität entsteht Bewegung. Ohne Polarität gäbe es kein Leben. Licht und Finsternis, als Urprinzipien, sind schöpferische Mächte. Die Bewegung, die durch ihr Aufeinanderwirken entsteht, wird als Farbe sichtbar. Wir lernen diese Prozesse mit Kohle und durch die Schichttechnik mit Künstler-Aquarellfarbe sichtbar zu machen. Zunächst soll ein Bild erscheinen wie gefärbte Luftbewegungen, weil die Luft das eigentliche Reich der Farbe ist. Dort können die Farben, am wenigsten an Materie gebunden, erscheinen. Das Erscheinen der Farben in der Luft wird durch Licht und Finsternis bewirkt. Später können sich die Farben auf dem Gemälde bis zur Form verdichten.

Licht und Finsternis werden in dieser Malweise als hohe schöpferische Prinzipien erkannt. Mit Finsternis ist die Urfinsternis gemeint, nicht die Nacht, nicht Schwarz und auch nicht das Böse. Sie steht am Anfang von allem, aus ihr ist alles entstanden, auch das Licht. Polar steht dieser Finsternis das Licht gegenüber. Nicht die Form von Licht, die das Gute ist, sondern ein Licht, das die Eigenschaft hat Raum zu schaffen und formend wirkt. Sobald das Licht in die Finsternis dringt, kommt Bewegung in die Finsternis, bewegt sie sich auf das Licht zu. Zunächst langsam, doch wenn das Licht zunimmt, wird die aufsteigende Bewegung schneller.

Wird das Licht stärker, wird die Finsternis transparenter und kristalliner. Diese Bewegung wird als Farbe sichtbar. Eine solche Interaktion kann dramatisch, aber auch harmonisch verlaufen.
Die Arbeit mit der Holzkohle soll sichtbar machen, welche Wirkungen von Licht und Finsternis ausgehen. Sie sind die hohen schöpferischen Mächte, von denen die Schöpfung ausgegangen ist. Zwar sind sowohl Licht als auch Finsternis unsichtbar, sichtbar ist jedoch, was durch ihre Begegnung entsteht. Diese Begegnung ist die Bewegung der Farbe.

Dies in Kürze der Hintergrund aus dem diese Malmethode entstanden ist.

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